Erste Anzeichen einer Schwangerschaft

Du fragst dich, ob du schwanger sein könntest? Die einzige Möglichkeit dies mit Sicherheit festzustellen ist ein Schwangerschaftstest oder ein Besuch bei deinem Gynäkologen oder deiner Gynäkologin. Es gibt jedoch erste Anzeichen, die auf eine mögliche Schwangerschaft hindeuten können.

 

Gibt es bei allen Frauen frühe Schwangerschaftssymptome? Ganz klar nein!

Jede Frau reagiert anders auf diese Anpassungen des Organismus. Nicht jede Frau hat die gleichen Symptome oder sogar die identischen Symptome von einer Schwangerschaft zur nächsten. Oft werde erste Anzeichen einer Schwangerschaft mit Symptomen verwechselt, die während der Menstruation auftreten und bleiben demzufolge unbemerkt.

 

Im Folgenden stellen wir dir die zehn häufigsten Frühsymptome einer Schwangerschaft vor. Wir möchten dich allerdings darauf hinweisen, dass diese Symptome auch andere Ursachen als eine Schwangerschaft haben können. Die Tatsache, dass du einige der Symptome bemerkst, bedeutet also nicht unbedingt, dass du schwanger bist.

1. Ausbleibende Periode

Das offensichtlichste Frühsymptom einer Schwangerschaft und dasjenige, das die meisten Frauen dazu veranlasst, einen Schwangerschaftstest zu machen ist das Ausbleiben der Periode. Aber nicht alle ausbleibenden oder verspäteten Perioden sind auf eine Schwangerschaft zurückzuführen.

Auch während der Schwangerschaft kann es zu Blutungen kommen. Wenn du schwanger bist, frag am besten deinen Arzt, was du bei Blutungen beachten sollst. Wann ist eine Blutung zum Beispiel normal und wann ist sie ein Zeichen für einen Notfall?

Das Ausbleiben der Periode kann neben einer Schwangerschaft auch andere Gründe haben: Du hast zu viel Gewicht zu- oder abgenommen. Hormonelle Probleme, Müdigkeit oder Stress sind andere Möglichkeiten. Bei manchen Frauen bleibt die Periode aus, wenn sie die Antibabypille absetzen. Aber wenn die Periode ausbleibt und eine Schwangerschaft möglich ist, solltest du vielleicht einmal einen Schwangerschaftstest machen.

2. Schmierblutungen und Krämpfe

Nach der Befruchtung heftet sich die befruchtete Eizelle an die Gebärmutterwand. Dies kann zu einem der ersten Anzeichen einer Schwangerschaft führen: Schmierblutungen und manchmal auch Krämpfe. Diese leichte Blutung wird als Einnistungsblutung bezeichnet. Sie tritt zwischen sechs und zwölf Tagen nach der Befruchtung der Eizelle auf.

Die Krämpfe ähneln Menstruationskrämpfen, so dass manche Frauen sie und die Blutung mit dem Beginn ihrer Periode verwechseln. Die Blutung und die Krämpfe sind jedoch im Falle einer Schwangerschaft meist nur schwach ausgeprägt.

 

3. Verändertes Gefühl in der Brust

Brustveränderungen sind ein weiteres sehr frühes Anzeichen für eine Schwangerschaft. Der Hormonspiegel einer Frau ändert sich nach der Empfängnis rasch und bereitet die Brust aufs künftige Stillen vor. Aufgrund dieser Veränderungen können die Brüste ein oder zwei Wochen später geschwollen, schmerzhaft oder prickelnd sein. Sie können sich auch schwerer oder voller anfühlen. Der Bereich um die Brustwarzen, der so genannte Warzenhof, kann auch dunkler werden.

Auch andere Ursachen können zu Veränderungen der Brust führen. Wenn die Veränderungen jedoch ein frühes Schwangerschaftssymptom sind, sollten Sie bedenken, dass es einige Wochen dauern wird, bis sich die Brust an den neuen Hormonspiegel gewöhnt hat. Wenn das der Fall ist, sollten die Brustschmerzen jedoch nachlassen.

 

4. Übelkeit

Die morgendliche Übelkeit ist ein bekanntes Symptom der Schwangerschaft. Aber nicht jede schwangere Frau leidet darunter.

Die genaue Ursache der morgendlichen Übelkeit ist nicht bekannt, aber wahrscheinlich tragen die Schwangerschaftshormone zu diesem Symptom bei. Übelkeit in der Schwangerschaft kann zu jeder Tageszeit auftreten, am häufigsten jedoch am Morgen.

Solltest du allerdings unter sehr starker Übelkeit und heftigen Brechattacken leiden, kontaktiere bitte unbedingt deinen Arzt oder deine Ärztin.

 

5. Verändertes Essverhalten

Des Weiteren kann sich der Geruchs- und Geschmackssinn von Schwangeren verändern. Manche Frauen haben während der Schwangerschaft ein starkes Verlangen nach bestimmten Lebensmitteln oder vertragen sie nicht. Auch das hängt mit den hormonellen Veränderungen zusammen. Der Effekt kann so stark sein, dass sich einer schwangeren Frau schon bei dem Gedanken an ihr früheres Lieblingsessen der Magen umdreht.

Es ist möglich, dass das Verlangen und die Abneigung gegen Lebensmittel die gesamte Schwangerschaft über anhalten. Glücklicherweise lassen die Symptome bei vielen Frauen etwa in der 13. oder 14. Schwangerschaftswoche nach. 

6. Müdigkeit

Sich träge und müde zu fühlen, ist eine normale Begleiterscheinung der Schwangerschaft und beginnt meist schon recht früh. Bereits eine Woche nach der Empfängnis kann sich eine Frau ungewöhnlich müde fühlen.

Aber woran liegt das?                            

Die einsetzende Müdigkeit hängt oft mit dem hohen Spiegel des Hormons Progesteron zusammen, aber auch andere Faktoren wie ein niedrigerer Blutzuckerspiegel, ein niedrigerer Blutdruck und ein Anstieg der Blutproduktion können dazu beitragen.

Wenn die Müdigkeit mit der Schwangerschaft zusammenhängt, ist es wichtig, dass du dich ausreichend ausruhst. Der Verzehr von eiweiß- und eisenhaltigen Lebensmitteln kann dir dabei helfen, die Müdigkeit auszugleichen.

 

7. Häufiger Harndrang

Bei den meisten Frauen setzt der vermehrte Harndrang um die sechste oder achte Woche nach der Empfängnis ein.

Obwohl dies durch eine Harnwegsinfektion, Diabetes oder die Einnahme von Diuretika verursacht werden kann, ist es bei einer Schwangerschaft höchstwahrscheinlich auf den Hormonhaushalt zurückzuführen. Schließlich hat das Sexualhormon Progesteron, das während der Schwangerschaft vermehrt produziert wird, eine entspannende Wirkung auf die Blasenmuskulatur.

Sollten zu der vermehrten Anzahl an Toilettenbesuchen allerdings auch Schmerzen in der Rückenregion oder beim Urinieren selbst auftreten, sprich bitte unbedingt mit deinem Arzt oder deiner Ärztin.

8. Stimmungsschwankungen

Der veränderte Hormonhaushalt einer Schwangeren hat nicht nur Auswirkungen auf den Körper sondern auch auf das Gemüt. Stimmungsschwankungen können vor allem im ersten Trimester genauso herausfordernd sein wie der Umgang mit den körperlichen Veränderungen.

9. Schwindel und Kreislaufprobleme

Viele Schwangere fühlen sich oft kreislaufschwach. Vor allem beim Aufstehen und beim langem Stehen kann sich das Blut in den Beinen stauen und zu einem schummerigen Gefühl führen. Des weiteren kann Schwindel in der Schwangerschaft auf die Erweiterung der Blutgefäße, den niedrigeren Blutdruck und den niedrigeren Blutzucker zurückgeführt werden. 

10. Hitzewellen

Die Veränderung des Stoffwechsels sowie die Schwangerschaftshormone können zu einem Anstieg der Körpertemperatur führen. Die Blutgefäße der Haut sind erweitert und geben Wärme nach außen ab.

Als Reaktion darauf versucht dein Körper vor allem im erste Drittel der Schwangerschaft die Temperatur wieder auszugleichen und sich selbst abzukühlen. Dies äußert sich in Form von Hitzewallungen und schubweisen Schweißausbrüchen.

 

 

 

 

 

 

Zusammenfassend lässt sich sagen:

Zu Beginn einer Schwangerschaft können all diese Symptome auftreten, vielleicht aber auch nur eines oder zwei davon. Jeder Körper reagiert individuell darauf, wenn Leben in ihm entsteht 🤍

 

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